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Projektbesuch in der chinesischen Provinz Gansu
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„Wir wollen in der Region aktiv sein, wo die Unterstützung dringend gebraucht wird“, sagt Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Witterauf am Ende seines Aufenthaltes in der Provinz Gansu im strukturschwachen Westen Chinas. Dr. Witterauf bereiste die Region vom 12. bis 15. Juni 2009, um sich einen Überblick über das Netzwerk berufsbildener Schulen zu verschaffe, an dessen Aufbau die Hanns-Seidel-Stiftung seit etwa 10 Jahren mitwirkt.
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| Im Gespräch mit Schulleiter Bao, Tianzhu |
Lehrerfortbildung Solartechnik am BBZ Jiuquan |
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Vor 10 Jahren nahmen die ersten Lehrer aus Jiuquan und Xifeng (Gansu) an den Lehrerfortbildungen teil, die von den Kooperationsschulen der Hanns-Seidel-Stiftung im Osten Chinas durchgeführt wurden. Daraus hat sich mittlerweile ein Netzwerk von mehr als 30 Stützpunktschulen in sechs westchinesischen Provinzen entwickelt, die regelmäßig Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrer und Schulleiter durchführen, unterstützt von den Bildungsprojekten in Ostchina. Bislang wurden annähernd 5.000 Pädagogen aus Westchina fortgebildet.
Dr. Witterauf besuchte die an der Seidenstraße gelegene Berufsschule in Jiuquan. Hier soll neben den Bereichen Kfz und Elektro das Thema Umwelttechnik (Solarstrom) ein Schwerpunktbereich der Lehrerfortbildung werden. Geplant ist, die bisherige Stützpunktschule zu einem Projektstandort aufzuwerten und von hier das Netzwerk westchinesischer Stützpunktschulen zu betreuen. Die Berufsschule in Jiuquan gehört seit zehn Jahren als Stützpunktschule zum Bildungsnetzwerk der Hanns-Seidel-Stiftung in Westchina. Neben der Qualifizierung der Berufspädagogen und schulischen Leitungsebenen steht die Förderung der beruflichen Bildung im Mittelpunkt. Mittels beruflicher Bildungsmaßnahmen soll ein Beitrag geleistet werden zur Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Gruppen in ländlichen Armutsregionen. |
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Einen unmittelbaren Eindruck vom Alltag der Menschen in Gansu bekam Dr. Witterauf beim Besuch von Bauernfamilien und einer Dorfschule. Auf dem Programm stand auch die Berufsschule in Tianzhu, im tibetisch autonomen Landkreis Tianzhu gelegen. Diese Schule, ursprünglich eine Mittelschule, wurde vor drei Jahren mithilfe des Netzwerks der Hanns-Seidel-Stiftung zu einer Berufsschule umgewandelt. In zweijährigen Umschulungsmaßnahmen qualifizierten sich die Lehrer in den Bereichen Kfz, Elektro und Metall.
In der Provinzhauptstadt Lanzhou kam es zu einem Meinungsaustausch mit der Vizebildungsministerin von Gansu, Prof. Wang Ping. Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die bisherige Zusammenarbeit und die weitere Ausrichtung der berufsbildenden Aktivitäten der Hanns-Seidel-Stiftung in Westchina. |
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Besuch einer Grund- und Mittelschule in Tianzhu |
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