Aus Anlass des 25jährigen China-Engagements der Hanns-Seidel-Stiftung wurde am 18. November 2005 in der Hauptstadt Peking zu einem Festakt unter der Schirmherrschaft des chinesischen Bildungsministeriums und der Hanns-Seidel-Stiftung geladen.
Zum Kreis der Geladenen gehörten Repräsentanten verschiedener chinesischer und deutscher Institutionen, namhafte Persönlichkeiten, die die Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in den letzten 25 Jahren in unterschiedlicher Weise unterstützt haben, die Projektleiter und deren lokale Partner sowie Mitarbeiter der verschiedenen Projekte. Die Feierlichkeiten standen ganz im Zeichen der Bildung. Die Vizeministerien des Bildungsministeriums der Volksrepublik China, Frau Prof. Dr. Wu Qidi hielt einen Festvortrag mit dem Thema "Chinesische Bildungspolitik für das 21. Jahrhundert", der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Herr Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair, Staatsminister a.D. zum Thema "Bildung im Spannungsfeld zwischen Kulturen, Gesellschaften und globalen Anforderungen". Beide Redner betonten in ihren Ausführungen die essentielle Rolle der Bildung. Bildung müsse die Menschen dazu befähigen, auf mannigfaltige Veränderungen aktiv und kreativ zu reagieren. Die beispiellose Geschwindigkeit gesellschaftlicher Veränderungen erfordert von den Menschen lebenslanges Lernen.
Der Vizepräsident der Gesellschaft des chinesischen Volkes für Freundschaft mit dem Ausland, Herr Chen Yongchang und der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herr Dr. Volker Stanzel überbrachten Grußworte. Der stv. Hauptgeschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung und Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit, Herr Dr. Rainer Gepperth , der seit 1978 maßgeblich die Beziehungen zur Volksrepublik China gestaltete, beleuchtete anschaulich die außerordentliche Entwicklung der vergangen Jahrzehnte und skizzierte die Tätigkeit der Hanns-Seidel-Stiftung in China. In diesem Zusammenhang lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen der Hanns-Seidel-Stiftung und der Volksrepublik China.
Am Rande des Festaktes wurde die Rahmenvereinbarung mit dem chinesischen Bildungsministerium sowie Kooperationsvereinbarungen mit den jeweiligen Bildungs-Ämtern der Provinzen Gansu, Qinghai, Ningxia und Xinjiang fortgeschrieben. Mir dem ältesten Partner der Hanns-Seidel-Stiftung, der Gesellschaft des chinesischen Volkes für Freundschaft mit dem Ausland, wurde ebenfalls eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren unterzeichnet. |