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In Peking verabschiedet

           
   

Jürgen Wilke, langjähriger Leiter des China- und Mongoleireferates am Institut für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung, wurde am 23. Oktober 2006 in einer feierlichen Veranstaltung in Peking von Dr. Rainer Gepperth, dem stv. Hauptgeschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung und Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit und in Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten deutscher und chinesischer Institutionen in den Ruhestand verabschiedet.

In einer Feierstunde würdigte Prof. Dr. Wu Qidi, Vizeministerin des Bildungsministeriums der Volksrepublik China, das 22-jährige bildungspolitische Wirken von Jürgen Wilke in China. „In diesem Zeitraum hat Herr Wilke mit Begeisterung, Ehrlichkeit, profundem Fachwissen und seinen reichhaltigen Erfahrungen in der Projektarbeit sprachliche und kulturelle Hindernisse überwunden und das Vertrauen und den Respekt der chinesischen Kollegen erworben“.

Prof. Dr. Wu Qidi ernannte Jürgen Wilke zum “Ausländischen Berater des Forschungszentrums für Bildungsentwicklung des Bildungsministeriums der Volksrepublik China“. Dieser Titel wurde vom Bildungsministerium erstmalig vergeben.

Dr. Rainer Gepperth ging in seiner Rede auf die Verdienste von Jürgen Wilke ein. Als Leiter des China- und Mongoleireferates bestimmte er ab 1984 maßgeblich die entwicklungspolitischen Aktivitäten der Hanns-Seidel-Stiftung in der Volksrepublik China. Unter seiner Ägide erfolgten der systematische Aufbau und die Entwicklung erfolgreicher Projektzentren im Bildungssektor und deren Vernetzung zu einem Regionalprojekt.

Der Präsident der Chinesischen Gesellschaft für Freundschaft mit dem Ausland, Chen Haosu, ehrte Jürgen Wilke mit der Auszeichnung „Botschafter für Völkerfreundschaft“. Bis dato haben 57 Persönlichkeiten aus 24 Ländern diese Auszeichnung erhalten. Diese hohe Auszeichnung erhielt er für sein unermüdliches Eintreten für die chinesisch-deutschen Beziehungen. „Auch in schwierigen Zeiten“, so Chen Haosu, „haben die Hanns-Seidel-Stiftung und Herr Wilke die Zusammenarbeit nicht unterbrochen.“

Als langjähriger Freund hob Zhang Baoqing, ehemaliger Vizeminister des Bildungsministeriums der Volksrepublik China und Vorsitzende der Chinesischen Stiftung für Bildung und Entwicklung und langjährige Kooperationspartner hervor, dass das Ansehen der Hanns-Seidel-Stiftung in der Volksrepublik China eng verknüpft ist mit der Person Jürgen Wilke. Das vertrauensvolle Verhältnis zwischen den chinesischen und deutschen Partnern ist nicht zuletzt sein Verdienst und ist eine gute Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Jürgen Wilke verwies darauf, dass diese Auszeichnungen nicht ihm allein gebühren, sondern das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler Beteiligter, die den Mut zu Veränderungen hatten und noch immer haben und den Willen den Reformprozesse zu gestalten. Er bedankte sich bei den Vertreterinnen und Vertretern der chinesischen und deutschen Institutionen für das entgegengebrachte Vertrauen in den letzten beiden Jahrzehnten.

   
v.l.n.r.: Prof. Zhang Li, Vizebildungsministerin Prof. Dr. Wu Qidi, Dr. Rainer Gepperth, Jürgen Wilke, Siegfried Lengl, Cao Guoxing  
   
 
Verleihung der "Goldenen Ehrennadel" der Hanns-Seidel-Stiftung durch Dr. Rainer Gepperth  
   
 
Überreichung der Auszeichnung "Botschafter für Völkerfreundschaft" durch Chen Haosu